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Forschungsnews vom 7. Oktober 2026

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Neue Studien, kurz erklärt. Das Datum der Originalstudie steht bei jeder Meldung.

  1. Symbolbild/KI-Rekonstruktion eines großen bodenbewohnenden Doppelschwanzes mit zangenartigen Schwanzanhängen, der im Jura-Waldboden eine kleine Beute packt.
    KI-Rekonstruktion: So könnte der Doppelschwanz Sinojapyx giganteus vor rund 165 Millionen Jahren im Boden gejagt haben (Symbolbild, keine Fossilabbildung).KI-Rekonstruktion: Tiefenzeit / GPT Image

    Ältester Doppelschwanz der Welt trug kräftige Schwanzzangen

    Forscher haben in China den ältesten bekannten Doppelschwanz entdeckt: Sinojapyx giganteus lebte vor rund 165 Millionen Jahren und wurde über fünf Zentimeter lang. Doppelschwänze sind Verwandte der Insekten, leben im Boden und sind als Fossil extrem selten.

    Mit kräftigen Kiefern und zangenartigen Schwanzanhängen stand der Riese an der Spitze der Nahrungskette im Boden – ein Platz, den heute meist Skorpione oder Hundertfüßer besetzen. Seine Zangen waren noch symmetrisch und ohne Zähnchen. Sie gelten als Zwischenstufe vor den Jagdwerkzeugen heutiger Zangenschwänze, die wie Ohrwürmer winzige Beute packen.

    Überraschend: Seine Mundwerkzeuge lagen frei. Bisher galt, dass alle Insekten-Verwandten außerhalb der echten Insekten sie im Kopf verstecken. Laut Studie entstand dieses Versteck mindestens dreimal unabhängig.

    Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences · Studie vom · Originalstudie ↗