Heute vor 66 000 000 Jahren · Kreide/Paläogen-GrenzeSamstag, 31. Oktober 2026 · Streng wissenschaftlich. Immer mit Quelle.
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Dinosaurier

Mesozoikum

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KI-Lebendrekonstruktion: Gattungsillustration eines Nanotyrannus in einer Flusslandschaft der Hell-Creek-Formation. Keine individuelle Rekonstruktion von Jodi; Farben und Weichteile sind spekulativ.Dinosaurier
Dinosaurier · 16. Okt. 2026

Erst Dino-Baby, jetzt Millionen-Los: Sotheby's versteigert Raubsaurier Jodi

New York – Sotheby's versteigert am 27. Oktober ein rund 67 Millionen Jahre altes Raubsaurier-Skelett aus Montana und setzt dafür sechs bis neun Millionen US-Dollar an! 2023 galt „Jodi“ noch als Jungtier des berühmtesten aller Raubsaurier, jetzt heißt es Nanotyrannus: ein eigenständiger, kleinerer Räuber derselben Zeit. Die Beweise für den neuen Namen stammen allerdings von anderen Skeletten, nicht von Jodi.

GeprüftQuelle: www.sothebys.com
KI-Lebendrekonstruktion von Infernogallus jamesi, einem kleinen Oviraptorosaurier der späten Kreidezeit, der laut einer aktuellen Studie seinen Unterkiefer wie ein Papagei vor- und zurückschob und damit wahrscheinlich weiche Früchte zerkaute.Dinosaurier
Dinosaurier · 12. Okt. 2026

Dino mit Papageien-Kiefer: Dieser Saurier kaute Obst

Forscher haben in Nordamerika einen kleinen Dinosaurier entdeckt, der kaute wie ein Papagei! *Infernogallus jamesi* schob seinen Unterkiefer vor und zurück und zerquetschte so weiche Nahrung zwischen geriffelten Kauflächen, wahrscheinlich vor allem saftiges Obst. Ein Früchte fressender Dinosaurier – dafür gab es bis jetzt keinen direkten Beleg.

GeprüftQuelle: Fruit-eating adaptations in a Late Cretaceous oviraptorosaur (Theropoda)
KI-Lebendrekonstruktion: Ein Tyrannosauride reißt am Schwanz eines gefallenen Entenschnabel-Dinosauriers – rekonstruiert nach der systematischen Auswertung von Bissspuren an einzelnen Schwanzwirbeln aus dem Dinosaur Provincial Park, Alberta.Dinosaurier
Dinosaurier · 12. Okt. 2026

Bissspuren verraten: Raubsaurier fraßen sich durch Dino-Schwänze

Ein Raubsaurier zerrt an einem Kadaver und reißt Fleisch vom Schwanz. Seine Zähne schrammen dabei schräg über die Wirbel. Genau solche mutmaßlichen Tyrannosaurier-Bissspuren haben Forscher in Kanada systematisch ausgewertet. Ergebnis: 84,7 Prozent der angebissenen Wirbel von Entenschnabel-Dinosauriern aus dem Dinosaur Provincial Park in Alberta stammen aus dem Schwanz. Die Kratzer folgen dem Fleisch.

GeprüftQuelle: Tooth marked caudal vertebrae suggest feedingtyrannosaurids systematically processed hadrosaurid tails
KI-Lebendrekonstruktion: Tyrannosaurus rex mit seinem im Vergleich zu Giganotosaurus und Allosaurus kürzeren, aber robusteren Schädel und tiefem Unterkiefer, der laut einer 3D-Modell-Studie vermutlich zum Festhalten großer Beute und zum Durchbeißen von Fleisch und Knochen geeignet war.Dinosaurier
Dinosaurier · 9. Okt. 2026

Schädel-Duell der Raubdinosaurier: Der kürzere Kopf ist der kräftigere

Ein *Tyrannosaurus rex*, einer der größten Raubdinosaurier überhaupt, packt ein großes Beutetier, hält es fest und beißt durch Fleisch und Knochen. Das zeigen 3D-Modelle, mit denen Forscher aus Spanien seinen Schädel mit den Köpfen zweier anderer Riesenräuber vergleichen. Der kürzere Kopf des Tyrannosauriers ist der robustere, und seine dicken Zähne waren wahrscheinlich auf hohe Beißkraft ausgelegt.

GeprüftQuelle: Palaeoecological inferences and comparison between skulls of large theropods from 3D models: Allosaurus, Giganotosaurus and Tyrannosaurus
KI-Lebendrekonstruktion eines jungen, noch nicht ausgewachsenen Albertosaurus sarcophagus in seinem feuchten Lebensraum am Red Deer River vor rund 73 bis 68 Millionen Jahren.Dinosaurier
Dinosaurier · 8. Okt. 2026

Bissspuren: Fraß ein kleiner Räuber am jungen Albertosaurus?

Feine Kratzer fremder Zähne ziehen sich über den Kiefer eines jungen Albertosaurus, eines schlankeren Verwandten des *Tyrannosaurus rex*, gefunden im Tal des Red Deer River in Alberta, Kanada. Zwei Gruppen unverheilter Bissspuren passen am besten zu kleinen Raubsauriern und liefern den ersten dokumentierten Beleg, dass solche Jäger an einem Tyrannosaurier fraßen.

GeprüftQuelle: Evidence for dromaeosaurid scavenging on Albertosaurus (Dinosauria: Tyrannosauridae)
KI-Lebendrekonstruktion eines Amargasaurus in einer Fluss- und Schwemmebene des heutigen Argentinien; die Studie untersuchte rechnerisch, wie seine Oberschenkelknochen unter Last reagierten.Dinosaurier
Dinosaurier · 7. Okt. 2026

Stresstest für Sauropoden: Breitbeinige Riesen ächzten weniger

Ein Riese mit langem Hals setzt sein Hinterbein auf, und sein tonnenschweres Gewicht drückt auf einen einzigen Oberschenkelknochen. Forscher haben solche Knochen jetzt im Computer in die Presse genommen. Bei breitbeinigen Sauropoden, den Langhals-Dinosauriern der Urzeit, stieg die Belastung im Modell meist weniger steil an als bei schmalbeinigen Verwandten wie *Diplodocus*. Ein Einheitsrezept für Riesenwuchs fanden sie nicht.

GeprüftQuelle: Built for bulk: posture, microanatomy and soft tissue shaped gigantism in Sauropoda
KI-Lebendrekonstruktion: Tromerosaurus solumons, ein neu beschriebener Tyrannosaurier aus der Oldman Formation in Alberta, in seinem Lebensraum an einem spätkreidezeitlichen Flussufer.Dinosaurier
Dinosaurier · 4. Okt. 2026

Kanadas neuer Tyrannosaurier sprengt den Raubsaurier-Stammbaum

Vor rund 77 Millionen Jahren lebte in den Flussauen des heutigen Alberta ein Raubsaurier, den bisher niemand kannte. Jetzt hat das Tier einen Namen: *Tromerosaurus solumons*, ein neuer Tyrannosaurier aus der Oldman Formation in Kanada. Sein Oberkiefer trägt Merkmale zweier berühmter Verwandter zugleich und bringt den Stammbaum der großen Raubsaurier ins Wanken.

GeprüftQuelle: A new albertosaurine from the Oldman Formation, Alberta, Canada, illuminates ambiguity between albertosaurine and tyrannosaurine characteristics
KI-Lebendrekonstruktion eines kleinen, nicht-vogelartigen Paraviers (Paraves indet.) aus dem unteren Barremium von Sesimbra, Portugal – auf Basis fragmentarischer Armknochen, etwa in der Größe eines heutigen männlichen Truthahns.Dinosaurier
Dinosaurier · 2. Okt. 2026

Kleiner Dinosaurier an Portugals Steilküste: Die Armknochen gehören keinem frühen Vogel

Drei Knochen von der Steilküste bei Cabo Espichel in Portugal stammen aus der frühen Kreidezeit, und ein früher Vogel war es nicht: Form und Größe schließen das aus. Sie passen zu einem kleinen Raubsaurier aus der engsten Verwandtschaft der Vögel. Zwei der Armknochen könnten von einem einzigen Tier stammen, das etwa so groß war wie ein heutiger männlicher Truthahn. Solche kleinen Raubsaurier sind von der Iberischen Halbinsel kaum bekannt.

GeprüftQuelle: Probable Paravian Fossils from the Barremian of Lusitanian Basin: Implications for Early Cretaceous European Theropod Diversity
KI-Lebendrekonstruktion: Tyrannosaurus rex an einem Flussufer der Hell Creek Formation, vor rund 66 Millionen Jahren. Eine neue Zahnschmelz-Messung ergab eine Körpertemperatur von etwa 36,3 Grad Celsius (±2,5 °C), vergleichbar mit heutigen Endothermen und deutlich wärmer als die Körpertemperatur der dort lebenden Krokodile.Dinosaurier
Dinosaurier · 27. Sept. 2026

T. rex Körpertemperatur: Drei Zähne zeigen, wie warm der Riesenräuber war

Drei 66 Millionen Jahre alte Zähne aus der Hell Creek Formation in Nordamerika liefern einen konkreten Messwert zur T. rex Körpertemperatur: 36,3 Grad Celsius, plus oder minus 2,5 Grad. Damit lag der Räuber aus der späten Kreidezeit im Bereich heutiger Säugetiere und Vögel. Über diese Frage wird seit Langem gestritten, harte Messwerte gab es kaum. Jetzt liegt einer vor.

GeprüftQuelle: The body temperature of Tyrannosaurus rex
KI-Lebendrekonstruktion eines Edmontosaurus annectens an einem Fluss der Hell-Creek-Formation. Körperbau nach dem Tiefenzeit-Master; Färbung und Muster sind spekulativ.Dinosaurier
Dinosaurier · 14. Sept. 2026

Unmöglich? In diesem Dino-Knochen steckt noch Original-Eiweiß

Im Kreuzbein eines Edmontosaurus stecken noch Reste seines eigenen Eiweißes. Genauer: Bruchstücke von Kollagen, dem Stützeiweiß, das Knochen stabil und elastisch macht. Ein Team um Lucien Tuinstra fand dafür drei unabhängige Hinweise. Das Fossil stammt aus der Oberkreide von South Dakota – und befeuert einen Streit, der die Forschung seit Jahrzehnten beschäftigt.

GeprüftQuelle: Evidence for Endogenous Collagen in Edmontosaurus Fossil Bone
Eigenständige Symbolillustration eines Langhals-Dinosauriers; keine bestimmte Art oder neu entdecktes Individuum.Dinosaurier
Dinosaurier · 12. Sept. 2026

Langhals-Dinos: Nach dem Absturz kam der nächste Boom!

Erst brach ihre Vielfalt ein, dann ging es wieder steil bergauf: Langhals-Dinosaurier aus der Gruppe Diplodocoidea liefern eine überraschende Geschichte über den Wechsel von Jura zu Kreide. Eine neue Studie findet den späteren Vielfaltshöhepunkt im Aptium der frühen Kreide. In den korrigierten Schätzungen übertrifft er sogar die höchsten Werte des späten Jura. Hinter dem Boom stehen andere Langhälse als zuvor.

GeprüftQuelle: Everything, everywhere, all at once? Trends in Diplodocoidea diversity during the Jurassic/Cretaceous transition
Medusaceratops lokii mit korrigierten Schildhaken. Kupferrot, Indigo und Elfenbein sind eine spekulative Farbgestaltung, keine fossil belegten Farben. KI-Lebendrekonstruktion; nicht das verletzte Individuum.Dinosaurier
Dinosaurier · 11. Sept. 2026

Medusaceratops: Eiter im Knochen – und er lebte weiter!

Medusaceratops hatte Eiter im Schwanzknochen. Eine Verletzung hatte den Hornsaurier schwer getroffen, eine Infektion fraß sich durch den Wirbel. Doch sein Körper gab nicht auf: Er bildete einen massiven Mantel aus neuem Knochen. Das Fossil aus Montana zeigt, dass der Dinosaurier nach der Verletzung noch lange lebte. Die Spuren sind verblüffend deutlich.

GeprüftQuelle: A case of an expansile lesion in a caudal vertebra of Medusaceratops lokii