Heute vor 66 000 000 Jahren · Kreide/Paläogen-GrenzeDienstag, 15. September 2026 · Streng wissenschaftlich. Immer mit Quelle.
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Neue Meeresechse? Dieser Schädelknochen passt zu keinem bekannten MosasaurierHolz im Vulkanschutt: Diese neue Art gibt Rätsel auf!Unmöglich? In diesem Dino-Knochen steckt noch Original-EiweißFraßspuren an Dinosaurierknochen: Wer plünderte die Kadaver?Langhals-Dinos: Nach dem Absturz kam der nächste Boom!Federn im Dino-Kot: Dieser Klumpen hat es in sich!Medusaceratops: Eiter im Knochen – und er lebte weiter!Neue Meeresechse? Dieser Schädelknochen passt zu keinem bekannten MosasaurierHolz im Vulkanschutt: Diese neue Art gibt Rätsel auf!Unmöglich? In diesem Dino-Knochen steckt noch Original-EiweißFraßspuren an Dinosaurierknochen: Wer plünderte die Kadaver?Langhals-Dinos: Nach dem Absturz kam der nächste Boom!Federn im Dino-Kot: Dieser Klumpen hat es in sich!Medusaceratops: Eiter im Knochen – und er lebte weiter!

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49 Beiträge · Seite 1 / 5

Künstlerische Darstellung eines Mosasauriers in der Oberkreide. Allgemeine Rekonstruktion, nicht das Tier aus Kaizuka.Meeressaurier
Meeressaurier · gestern

Neue Meeresechse? Dieser Schädelknochen passt zu keinem bekannten Mosasaurier

Ein Gesteinsblock aus Japan lag mehr als drei Jahrzehnte im Museum – und steckte voller Mosasaurier-Knochen, die niemand erkannt hatte. Forschende fanden darin vier übersehene Knochen, darunter den ersten bestätigten vorderen Oberkieferknochen eines Mosasauriers aus Japan. Ein Knochen am Hirnschädel zeigt eine Merkmalskombination, die zu keinem beschriebenen Mosasaurier passt. Eine neue Art ist möglich, aber nicht belegt.

GeprüftQuelle: www.eurekalert.org
Künstlerische Darstellung: Drei ausgestorbene Tiere aus dem Oligozän Australiens – der Donnervogel Barawertornis, das Riesen-Ratten-Känguru Ekaltadeta und das Beuteltier Ngapakaldia – fliehen vor einer Schlammlawine. Szene und Tiere nicht aus der Studie.Fossilfunde
Fossilfunde · gestern

Holz im Vulkanschutt: Diese neue Art gibt Rätsel auf!

Fossilholz aus Queensland hat einen neuen Namen: *Scalarixylon lahar*. Die Art stammt aus vulkanischen Ablagerungen des Oligozäns nahe Maidenwell im Südosten des australischen Bundesstaats. Ihr Holz trägt ein Muster, das auch fossiles Holz von Silberbaumgewächsen aus Südamerika zeigt. Die Pflanzenwelt am Fundort wuchs ständig feucht, geprägt von Regenwaldpflanzen. Nur eine Frage bleibt offen: Zu welcher heutigen Gattung gehört sie?

GeprüftQuelle: DOI: 10.1071/sb26004
KI-Lebendrekonstruktion eines Edmontosaurus annectens an einem Fluss der Hell-Creek-Formation. Körperbau nach dem Tiefenzeit-Master; Färbung und Muster sind spekulativ.Dinosaurier
Dinosaurier · gestern

Unmöglich? In diesem Dino-Knochen steckt noch Original-Eiweiß

Im Kreuzbein eines Edmontosaurus stecken noch Reste seines eigenen Eiweißes. Genauer: Bruchstücke von Kollagen, dem Stützeiweiß, das Knochen stabil und elastisch macht. Ein Team um Lucien Tuinstra fand dafür drei unabhängige Hinweise. Das Fossil stammt aus der Oberkreide von South Dakota – und befeuert einen Streit, der die Forschung seit Jahrzehnten beschäftigt.

GeprüftQuelle: DOI: 10.1021/acs.analchem.4c03115
KI-Lebendrekonstruktion eines nicht näher bestimmten Rhabdodontiden aus Haţeg. Körperbau nach Zalmoxes robustus als Vergleich; Färbung und Muster sind spekulativ.Fossilfunde
Fossilfunde · vor 2 Tagen

Fraßspuren an Dinosaurierknochen: Wer plünderte die Kadaver?

Ein Tunnel durchstößt den Panzer einer kreidezeitlichen Schildkröte. Daneben führen Fraßspuren an Dinosaurierknochen zu drei Verdächtigen: wahrscheinlich Termiten, Speckkäfer und Multituberculaten, eine ausgestorbene Säugetiergruppe. Sechs Formen von Grübchen, Tunneln und Rillen machen die Knochen aus dem rumänischen Haţeg-Becken zu einer Tatortakte über das Geschehen nach dem Tod.

GeprüftQuelle: DOI: 10.3897/fr.29.189421
Eigenständige Symbolillustration eines Langhals-Dinosauriers; keine bestimmte Art oder neu entdecktes Individuum.Dinosaurier
Dinosaurier · vor 3 Tagen

Langhals-Dinos: Nach dem Absturz kam der nächste Boom!

Erst brach ihre Vielfalt ein, dann ging es wieder steil bergauf: Langhals-Dinosaurier aus der Gruppe Diplodocoidea liefern eine überraschende Geschichte über den Wechsel von Jura zu Kreide. Eine neue Studie findet den späteren Vielfaltshöhepunkt im Aptium der frühen Kreide. In den korrigierten Schätzungen übertrifft er sogar die höchsten Werte des späten Jura. Hinter dem Boom stehen andere Langhälse als zuvor.

GeprüftQuelle: DOI: 10.3897/fr.29.189225
Eigenständige Illustration eines Koprolithen mit sichtbarer Feder; keine Wiedergabe des Originalfossils.Fossilfunde
Fossilfunde · vor 3 Tagen

Federn im Dino-Kot: Dieser Klumpen hat es in sich!

Federn im Dinosaurierkot bringen Forschende auf eine überraschende Spur: Ein unscheinbarer Klumpen aus Montana bewahrt Vogelreste von vor rund 66 Millionen Jahren. Außen steckt eine winzige Feder, innen warten weitere Federn, Schuppen und Knochen. Der Fund erzählt von einer Mahlzeit – und könnte helfen zu verstehen, warum manche Vogelgruppen das große Aussterben überlebten und andere verschwanden.

GeprüftQuelle: DOI: 10.1016/j.cub.2026.08.054
Fotorealistische Rekonstruktion einer Langfühlerschrecke des Mittleren Jura mit angehobenen Vorderflügeln im Waldunterholz (Illustration)Evolution
Evolution · vor 4 Tagen

Ultraschall im Jura: Dieser Sänger war den Fledermäusen voraus

Ultraschall im Jura, lange vor den Fledermäusen: Ein Insekt sang bereits oberhalb von 20 Kilohertz. Forschende haben seinen Ruf aus Fossilien rekonstruiert und damit eine überraschende Spur zu den Gefahren des frühen Insektengesangs freigelegt. Denn wer singt, erreicht auch unerwünschte Zuhörer: lauschende Räuber auf der Suche nach Beute. Im Mittelpunkt stehen 20 Fossilien aus China und ein Sänger mit ungewöhnlich hoher Stimme.

GeprüftQuelle: Reconstruction of an extinct soundscape reveals ultrasonic communication in the Jurassic
Medusaceratops lokii mit korrigierten Schildhaken. Kupferrot, Indigo und Elfenbein sind eine spekulative Farbgestaltung, keine fossil belegten Farben. KI-Lebendrekonstruktion; nicht das verletzte Individuum.Dinosaurier
Dinosaurier · vor 4 Tagen

Medusaceratops: Eiter im Knochen – und er lebte weiter!

Medusaceratops hatte Eiter im Schwanzknochen. Eine Verletzung hatte den Hornsaurier schwer getroffen, eine Infektion fraß sich durch den Wirbel. Doch sein Körper gab nicht auf: Er bildete einen massiven Mantel aus neuem Knochen. Das Fossil aus Montana zeigt, dass der Dinosaurier nach der Verletzung noch lange lebte. Die Spuren sind verblüffend deutlich.

GeprüftQuelle: A case of an expansile lesion in a caudal vertebra of Medusaceratops lokii
Fossile Knochen und vogelartige Fußspuren der Kreidevögel in Mexiko aus der späten KreidezeitDinosaurier
Dinosaurier · 4. Sept. 2026

Kreidevögel in Mexiko: Warum Spuren keine Arten sind

Kreidevögel in Mexiko – Knochen und Spuren zeigen heute, dass vogelartige Tiere in Mexiko wiederholt in erstaunlich unterschiedlichen Milieus der späten Kreidezeit vorkamen. Während der lückenhafte Fossilbericht und tückische Fußspuren die Deutung erschweren, belegt die Kombination aus Knochen und Spuren ihre wiederkehrende Präsenz im südlichen Nordamerika.

GeprüftQuelle: Review of Cretaceous Avian Dinosaurs from Mexico: Current Knowledge and Future Perspectives
Fossile Zähne der drei bekannten Rudiomys-Arten aus dem späten OligozänFossilfunde
Fossilfunde · 4. Sept. 2026

Zwei neue Rudiomys-Arten aus Montana

Zwei neue Rudiomys-Arten aus Montana und neues Material aus Oregon beenden die jahrzehntelange Isolation einer fast vergessenen Nagetiergattung des späten Oligozäns. Bisher stützte sich die Wissenschaft auf ein einziges Fossil, doch diese neuen Funde belegen eine überraschende biologische Vielfalt. Damit rückt das Tier aus der Rolle des Kuriosums in die eines sehr wahrscheinlichen Habitatspezialisten.

GeprüftQuelle: New material and two new species of the poorly known rodent Rudiomys (Aplodontiidae: Meniscomyinae) from the late Oligocene John Day Formation of Oregon and the Renova Formation of Montana
Künstlerische Rekonstruktion des im Paper beschriebenen Musters: robuste Theropoden-Schädel im Kontrast zu reduzierten Vorderarmen.Dinosaurier
Mesozoikum · 14. Juni 2026

Die kleinen Arme waren kein T. rex-Sonderfall

Eine neue Proceedings-B-Studie zeigt ein größeres Muster: Bei mindestens fünf Theropodenlinien gingen reduzierte Vorderarme mit robusteren Schädeln und gigantischer Körpergröße einher.

GeprüftQuelle: Wissenschaftliches Paper: Konvergente Vorderarmreduktion bei nicht-vogelartigen Theropoden
Künstlerische Rekonstruktion von Yuanmouraptor jinshajiangensis, einem metriacanthosauriden Theropoden aus dem mittleren Jura Chinas.Dinosaurier
Mittlerer Jura · 14. Juni 2026

Ein neuer Räuber aus Yunnan schärft den Blick auf den mittleren Jura

Yuanmouraptor jinshajiangensis ist ein neuer Metriacanthosauride aus China. Sein Schädel und seine Halswirbel helfen, eine lückenhafte frühe Phase dieser Theropoden besser zu verstehen.

GeprüftQuelle: Wissenschaftliches Paper: A new metriacanthosaurid theropod dinosaur from the Middle Jurassic of Yunnan Province, China