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90 Beiträge · Seite 2 / 8

KI-Lebendrekonstruktion von Infernogallus jamesi, einem kleinen Oviraptorosaurier der späten Kreidezeit, der laut einer aktuellen Studie seinen Unterkiefer wie ein Papagei vor- und zurückschob und damit wahrscheinlich weiche Früchte zerkaute.Dinosaurier
Dinosaurier · 12. Okt. 2026

Dino mit Papageien-Kiefer: Dieser Saurier kaute Obst

Forscher haben in Nordamerika einen kleinen Dinosaurier entdeckt, der kaute wie ein Papagei! *Infernogallus jamesi* schob seinen Unterkiefer vor und zurück und zerquetschte so weiche Nahrung zwischen geriffelten Kauflächen, wahrscheinlich vor allem saftiges Obst. Ein Früchte fressender Dinosaurier – dafür gab es bis jetzt keinen direkten Beleg.

GeprüftQuelle: Fruit-eating adaptations in a Late Cretaceous oviraptorosaur (Theropoda)
KI-Lebendrekonstruktion: Ein Tyrannosauride reißt am Schwanz eines gefallenen Entenschnabel-Dinosauriers – rekonstruiert nach der systematischen Auswertung von Bissspuren an einzelnen Schwanzwirbeln aus dem Dinosaur Provincial Park, Alberta.Dinosaurier
Dinosaurier · 12. Okt. 2026

Bissspuren verraten: Raubsaurier fraßen sich durch Dino-Schwänze

Ein Raubsaurier zerrt an einem Kadaver und reißt Fleisch vom Schwanz. Seine Zähne schrammen dabei schräg über die Wirbel. Genau solche mutmaßlichen Tyrannosaurier-Bissspuren haben Forscher in Kanada systematisch ausgewertet. Ergebnis: 84,7 Prozent der angebissenen Wirbel von Entenschnabel-Dinosauriern aus dem Dinosaur Provincial Park in Alberta stammen aus dem Schwanz. Die Kratzer folgen dem Fleisch.

GeprüftQuelle: Tooth marked caudal vertebrae suggest feedingtyrannosaurids systematically processed hadrosaurid tails
KI-Lebendrekonstruktion: Tyrannosaurus rex mit seinem im Vergleich zu Giganotosaurus und Allosaurus kürzeren, aber robusteren Schädel und tiefem Unterkiefer, der laut einer 3D-Modell-Studie vermutlich zum Festhalten großer Beute und zum Durchbeißen von Fleisch und Knochen geeignet war.Dinosaurier
Dinosaurier · 9. Okt. 2026

Schädel-Duell der Raubdinosaurier: Der kürzere Kopf ist der kräftigere

Ein *Tyrannosaurus rex*, einer der größten Raubdinosaurier überhaupt, packt ein großes Beutetier, hält es fest und beißt durch Fleisch und Knochen. Das zeigen 3D-Modelle, mit denen Forscher aus Spanien seinen Schädel mit den Köpfen zweier anderer Riesenräuber vergleichen. Der kürzere Kopf des Tyrannosauriers ist der robustere, und seine dicken Zähne waren wahrscheinlich auf hohe Beißkraft ausgelegt.

GeprüftQuelle: Palaeoecological inferences and comparison between skulls of large theropods from 3D models: Allosaurus, Giganotosaurus and Tyrannosaurus
KI-Lebendrekonstruktion von Branchiosaurus remesi, einem Lurch, der im frühesten Perm einen See im heutigen Boskovice-Becken bei Zbýšov bewohnte.Fossilfunde
Fossilfunde · 9. Okt. 2026

Original verschollen: Ersatzfossil rettet Ur-Lurch aus Mähren

Ein Lurch paddelt durch einen See im heutigen Mähren, ganz am Anfang des Erdzeitalters Perm. Sein Originalfossil ist sehr wahrscheinlich verloren, doch neue Funde aus Zbýšov und Moravský Krumlov retten die Art: Aus *Moraverpeton remesi* wird *Branchiosaurus remesi*. Ein neues Ersatzfossil dient jetzt als Maßstab, und Branchiosaurus taucht damit erstmals im Perm des Boskovice-Beckens auf.

GeprüftQuelle: First Permian record of Branchiosaurus (Amphibamiformes) from the Boskovice Basin (Czech Republic)
KI-Lebendrekonstruktion: Die Flussschildkröte Plesiobaena antiqua stößt sich mit allen vier Gliedmaßen vom schlammigen Flussboden ab.Evolution
Evolution · 8. Okt. 2026

Kreidezeit-Schildkröte: Wangenknochen und Unterkiefer wuchsen mit dem Alter um

In den Flüssen des heutigen Alberta lebte vor rund 75 Millionen Jahren eine Schildkröte. *Plesiobaena antiqua* war die häufigste Kreidezeit-Schildkröte der kanadischen Dinosaur Park Formation. Jetzt zeigen Röntgenscans von vier Schädeln und drei Unterkiefern, dass sich ihr Kopf beim Heranwachsen veränderte. Die Kiefer passen dabei zu einem Wechsel auf harte Kost.

GeprüftQuelle: Assessment of intraspecific skull variation in the Campanian baenid turtle Plesiobaena antiqua
KI-Lebendrekonstruktion der Jura-Schildkröte Caesaria templaria an der Wasseroberfläche einer flachen Lagune nahe dem Ufer.Fossilfunde
Fossilfunde · 8. Okt. 2026

Ein Knochen am Panzerende verrät neue Jura-Schildkröte

Eine flache, schlammige Lagune im heutigen Südfrankreich hat die Reste einer Jura-Schildkröte bewahrt, die Forscher jetzt als neue Art erkannt haben: *Caesaria templaria*. Zwei Fossilien aus dem Kalkstein von Canjuers begründen sogar eine neue Gattung. Sie stammen aus der jüngsten Schildkrötenfauna des Jura, die aus Europa bekannt ist.

GeprüftQuelle: A revision of the fossil turtles of the Late Jurassic locality of Canjuers, France, and description of a new thalassochelydian species
KI-Lebendrekonstruktion: Chile-Steißhuhn (Nothoprocta perdicaria) im trockenen Bergbuschland ZentralchilesEvolution
Evolution · 8. Okt. 2026

Drei Anlagen im Ei: Woher kommt das Dino-Gabelbein?

Im Ei eines chilenischen Steißhuhns wachsen drei Knochenanlagen zu einem einzigen V zusammen. Eine neue Embryo-Studie spricht dafür, dass das Gabelbein der Vögel so entstand: aus zwei Schlüsselbeinen und einem Mittelstück. Die Frage ist uralt, weil schon Theropoden-Dinosaurier Gabelbeine trugen, doch Fossilien verrieten deren Herkunft bisher nicht.

GeprüftQuelle: Embryos resolve the enigmatic origin of the theropod wishbone
KI-Lebendrekonstruktion eines jungen, noch nicht ausgewachsenen Albertosaurus sarcophagus in seinem feuchten Lebensraum am Red Deer River vor rund 73 bis 68 Millionen Jahren.Dinosaurier
Dinosaurier · 8. Okt. 2026

Bissspuren: Fraß ein kleiner Räuber am jungen Albertosaurus?

Feine Kratzer fremder Zähne ziehen sich über den Kiefer eines jungen Albertosaurus, eines schlankeren Verwandten des *Tyrannosaurus rex*, gefunden im Tal des Red Deer River in Alberta, Kanada. Zwei Gruppen unverheilter Bissspuren passen am besten zu kleinen Raubsauriern und liefern den ersten dokumentierten Beleg, dass solche Jäger an einem Tyrannosaurier fraßen.

GeprüftQuelle: Evidence for dromaeosaurid scavenging on Albertosaurus (Dinosauria: Tyrannosauridae)
KI-Lebendrekonstruktion von Dianhaia heptacantha, einem rund 23 Millimeter großen, stachelbewehrten Gliederfüßer aus der frühkambrischen Chengjiang-Fundstätte, auf Grundlage einer im Journal of Paleontology veröffentlichten Studie.Fossilfunde
Fossilfunde · 8. Okt. 2026

Dianhaia: Röntgenblick enthüllt 13 versteckte Beinpaare unterm Stachelpanzer

Sieben Paar lange Stacheln ragen aus den Flanken, und darunter tragen 13 Beinpaare den flachen Körper über den Meeresgrund. Mehr als eine halbe Milliarde Jahre lagen diese Beine verborgen im Gestein, bis ein Röntgenscan sie jetzt ans Licht holte. Sie gehören zu *Dianhaia heptacantha*, einem bislang unbekannten Gliederfüßer, also einem Verwandten heutiger Krebse und Insekten, aus der Fossilfundstätte Chengjiang in Südchina.

GeprüftQuelle: A non-biomineralized trilobitomorph euarthropod (Helmetiida) with appendicular morphology from the early Cambrian Chengjiang biota, China
KI-Lebendrekonstruktion von Herugavialis cairensis in einem warmen, flachen Küstenmeer des mittleren Eozäns in Ägypten; Körperform und Färbung sind rekonstruiert.Fossilfunde
Fossilfunde · 7. Okt. 2026

Urzeitkrokodil aus dem Sphinx-Gestein trug den falschen Namen

Ein langer, schmaler Kiefer schnappt im warmen Flachmeer östlich des heutigen Kairo nach Beute. Das Urzeitkrokodil, dem er gehörte, steckt im selben Kalkstein, aus dem die Große Sphinx gehauen wurde, und lief lange unter falschem Namen. Eine neue Studie zeigt jetzt: Mit dem Falschen Gavial, einem heute lebenden Krokodil aus Südostasien, ist das Tier nicht eng verwandt.

GeprüftQuelle: Cranial anatomy of the Middle Eocene Egyptian crocodylian Herugavialis cairensis provides new insights into gavialoid diversity in the Mediterranean region
KI-Lebendrekonstruktion eines Amargasaurus in einer Fluss- und Schwemmebene des heutigen Argentinien; die Studie untersuchte rechnerisch, wie seine Oberschenkelknochen unter Last reagierten.Dinosaurier
Dinosaurier · 7. Okt. 2026

Stresstest für Sauropoden: Breitbeinige Riesen ächzten weniger

Ein Riese mit langem Hals setzt sein Hinterbein auf, und sein tonnenschweres Gewicht drückt auf einen einzigen Oberschenkelknochen. Forscher haben solche Knochen jetzt im Computer in die Presse genommen. Bei breitbeinigen Sauropoden, den Langhals-Dinosauriern der Urzeit, stieg die Belastung im Modell meist weniger steil an als bei schmalbeinigen Verwandten wie *Diplodocus*. Ein Einheitsrezept für Riesenwuchs fanden sie nicht.

GeprüftQuelle: Built for bulk: posture, microanatomy and soft tissue shaped gigantism in Sauropoda
KI-Lebendrekonstruktion: Ein Bärtierchen mit dem winzigen einzelligen Mitfahrer Propyxidium tardigradum, der sich hinter dem dritten Beinpaar an seinem Wirt festhält.Heute vor…
Heute vor… · 6. Okt. 2026

Winziger Bärtierchen-Mitfahrer klammert sich auch an Milben

Ein winziger Einzeller, ein Lebewesen aus nur einer Zelle, reitet auf Bärtierchen durch die Welt und klammert sich auch an Milben und sogar an Krümel aus Schmutz. Fast sechzig Jahre lang galt der Mitfahrer als Rarität. Jetzt melden Forscher 49 neue Fundorte, von Großbritannien über Kanada und Australien bis in die Antarktis.

GeprüftQuelle: Less picky and more widespread than expected: new records and insights into the biology of Propyxidium tardigradum , an epibiotic ciliate (Ciliophora: Peritrichida: Operculariidae)