Urzeit-Flösselhecht aus dem Tschad atmete wohl Luft
Ein versteinerter Flösselhecht aus dem Tschad liefert starke Hinweise auf Luftatmung. Er gehört zu den Strahlenflossern, wie die meisten heutigen Fische. Der versteinerte Flösselhecht trägt offene Atemlöcher auf dem Kopf, samt kleiner Knochen, die als Luftklappen dienten. Das berichtet ein Team in „Scientific Reports“.
CT-Aufnahmen des Fossils von Polypterus faraou aus dem Miozän zeigen zudem einen breiten Gaumen und bewegliche Kehlknochen. Sie sprechen für eine Mundpumpe, die Luft in die Lunge drückt. Die verzahnten Schuppen passen zu einer zweiten Technik: Luft einsaugen, wie bei heutigen Flösselhechten. Ein Haken bleibt: Dieselben Merkmale helfen auch beim Beutefang.
Heutige Flösselhechte ziehen bis zu 93 Prozent ihrer Luftatemzüge durch diese Kopflöcher, wie eine Studie an vier Arten 2014 zeigte.
Scientific Reports · Studie vom · Originalstudie ↗

