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Fossilfunde

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Columbia-Mammuts am Quellsee von Blackwater Draw vor 13.000 Jahren; KI-generierte Rekonstruktion aus der Tiefenzeit-Folge.Fossilfunde
Spätes Pleistozän · 5. Okt. 2026

Mammutjagd vor 13.000 Jahren: Was Blackwater Draw über die Clovis-Jäger verrät

In Blackwater Draw bei Clovis, New Mexico, lagen Speerspitzen direkt zwischen Mammutknochen – der erste klare Beweis, dass Menschen in Amerika Mammuts jagten. Unsere Zeitreise-Folge zeigt einen Tag am See der letzten Mammuts. Hier steht, was davon belegt ist und was Rekonstruktion bleibt.

GeprüftQuelle: Blackwater Draw National Historic Landmark
KI-Lebendrekonstruktion: künstlerische Darstellung eines frühen, basalen Sauropoden der Nam-Phong-Formation (Thailand, Früh-Jura, rund 190 Millionen Jahre); die Anatomie ist eine plausible künstlerische Annäherung und bezieht sich nicht auf konkret beschriebene Fossilfunde.Fossilfunde
Fossilfunde · 5. Okt. 2026

Dino-Uhr falsch gestellt: Thailands Ur-Saurier 20 Millionen Jahre jünger

Ein Langhals-Dinosaurier streckt den Hals nach frischen Zweigen, unter seinem Gewicht gibt der Uferschlamm nach. Diese Szene spielte in Thailand mindestens 20 Millionen Jahre später als gedacht. Neue Messungen an winzigen Kristallen datieren die Nam-Phong-Formation auf dem Khorat-Plateau auf etwa 190 Millionen Jahre und ordnen die gesamte Geschichte der Dinosaurier in Thailand neu.

GeprüftQuelle: A revised early Jurassic to Albian chronology for dinosaur evolution in tropical Asia
KI-Lebendrekonstruktion von Falcarius suarezarum nach dem Bauplan seines nahen Verwandten Falcarius utahensis; belegt sind nur Schädelknochen, die restliche Gestalt ist eine plausible Annäherung.Fossilfunde
Fossilfunde · 5. Okt. 2026

Versteckte Zähne entlarven Utah-Dino Geminiraptor

Im Oberkiefer von *Geminiraptor suarezarum* steckten Ersatzzähne, die jahrelang niemand gesehen hatte. Erst ein Blick ins Innere des Knochens machte die kräftigen, lanzettförmigen Zähne sichtbar. Damit verliert Nordamerika seinen einzigen bekannten vogelähnlichen Troodontiden aus der frühen Kreidezeit: Das Fossil aus Utah gehört zu den Therizinosauriern, Raubsaurier-Verwandten mit Hang zur Pflanzenkost, und heißt jetzt *Falcarius suarezarum*.

GeprüftQuelle: Reassessment of the Early Cretaceous North American “troodontid” Geminiraptor suarezarum as a therizinosaurian and mosaic evolution of coelurosaurian maxillae
KI-Lebendrekonstruktion: Der Riesen-Tyrannosaurus rex „Scotty“ in seinem Lebensraum, einer Flusslandschaft der Frenchman Formation in Saskatchewan, Kanada, vor rund 67 Millionen Jahren.Fossilfunde
Fossilfunde · 4. Okt. 2026

Riesen-T.-rex Scotty: Gebrochene Rippe voller Katzengold-Adern

Ein Riss quer durch die Rippe, darum ein Wulst aus frischem Knochen: Als der Tyrannosaurus „Scotty“ starb, war sein Körper noch dabei, den Bruch zu reparieren. In dieser T. rex Rippe aus Saskatchewan in Kanada stecken feine Röhren aus Katzengold. Form und Lage sprechen dafür, dass es Abgüsse von Blutgefäßen sind, die beim Heilen des Bruchs neu wuchsen.

GeprüftQuelle: In situ analysis of vascular structures in fractured Tyrannosaurus rex rib
KI-Lebendrekonstruktion von Atlaseocrinus issafenensis, dem bislang ältesten bekannten Stachelhäuter Afrikas, gefunden in der Issafen-Formation in Marokko.Fossilfunde
Fossilfunde · 30. Sept. 2026

Ältester Stachelhäuter Afrikas: Ein winziges Plättchen stellt den Stammbaum auf den Kopf

Rekordfund aus Marokko: Forschende haben den ältesten bisher bekannten Stachelhäuter Afrikas beschrieben. *Atlaseocrinus issafenensis* lebte vor rund 520 Millionen Jahren, genau in der Zeit, in der diese Tiergruppe zum ersten Mal im Fossilbericht auftaucht. Der Neuling räumt auch in Spanien auf: Eine dort 2004 beschriebene Art verliert ihre alte Gattung, und den Ausschlag gibt ein einziges Plättchen am unteren Körperende.

GeprüftQuelle: Paleobiogeographic implications of the earliest echinoderms from western Gondwana
KI-Lebendrekonstruktion: Ein großer pflanzenfressender Ornithopode und mehrere kleinere Raubdinosaurier hinterlassen ihre Fußabdrücke auf demselben feuchten Boden im Mitteljura von Yorkshire – laut der Studie wahrscheinlich zur selben Zeit, ohne dass die Spuren eine tatsächliche Begegnung belegen.Fossilfunde
Fossilfunde · 30. Sept. 2026

Dinosaurier-Spuren aus Yorkshire: Räuber und Riese auf demselben Fleck

Ein großer Pflanzenfresser und mehrere kleinere Raubdinosaurier haben ihre Tritte auf engstem Raum hinterlassen, und zwar wahrscheinlich zur selben Zeit. Diese Dinosaurier-Spuren aus dem Mittleren Jura von Yorkshire sind ein seltener Fall. Die Region steckt voller Fährten, doch Belege für verschiedene Arten, die zur selben Zeit am selben Ort unterwegs waren, sind dort deutlich seltener.

GeprüftQuelle: A brief insight into dinosaur communities and behaviour based on an unusual assemblage of tracks from the Middle Jurassic of Yorkshire, UK
KI-Lebendrekonstruktion von Olenoides serratus während des vorgeschlagenen Häutungsablaufs, bei dem die alten Wangenplatten nach unten kippen und die langen Wangenstacheln verbiegen könnten.Fossilfunde
Fossilfunde · 28. Sept. 2026

Häutung der Trilobiten: Wie der Ausstieg aus dem alten Panzer womöglich die Stacheln verbog

Elf Fossilien aus dem Burgess-Schiefer zeigen ein Schadensbild, das bei Trilobiten sonst selten auftaucht: verbogene und verletzte Wangenstacheln am Kopfschild. Bei *Olenoides serratus* aus dem Kambrium kommen solche Missbildungen häufiger vor als bei anderen Trilobiten. Die Ursache liegt möglicherweise in der Häutung der Trilobiten, bei der das Tier seinen Kopf in den Boden drücken musste.

GeprüftQuelle: Unique pattern of injuries in Olenoides serratus from the Burgess Shale elucidate moulting process in trilobites
KI-Lebendrekonstruktion eines Süßwasserhais der Gruppe Xenacanthiformes aus der Obertrias, wie er vor rund 220 Millionen Jahren möglicherweise ausgesehen haben könnte.Fossilfunde
Fossilfunde · 24. Sept. 2026

Hai-Knorpel überdauert 220 Millionen Jahre: Ein Plättchen-Mosaik überführt drei Urzeit-Splitter

Hai-Knorpel verrottet normalerweise, lange bevor er versteinern kann, doch drei Splitter aus Arizona und Texas haben rund 220 Millionen Jahre überdauert. Verraten hat sie ein Mosaik aus vieleckigen Mineralplättchen, typisch für den verkalkten Knorpel von Haien und ihren Verwandten. Es ist der erste Nachweis solchen Knorpels aus der Obertrias im Westen der USA.

GeprüftQuelle: Identifying shark cartilage in the fossil record: the first occurrence of calcified (Chondrichthyes) cartilage from the Upper Triassic of the western United States
Künstlerische Darstellung: Drei ausgestorbene Tiere aus dem Oligozän Australiens – der Donnervogel Barawertornis, das Riesen-Ratten-Känguru Ekaltadeta und das Beuteltier Ngapakaldia – fliehen vor einer Schlammlawine. Szene und Tiere nicht aus der Studie.Fossilfunde
Fossilfunde · 14. Sept. 2026

Holz im Vulkanschutt: Diese neue Art gibt Rätsel auf!

Fossilholz aus Queensland hat einen neuen Namen: *Scalarixylon lahar*. Die Art stammt aus vulkanischen Ablagerungen des Oligozäns nahe Maidenwell im Südosten des australischen Bundesstaats. Ihr Holz trägt ein Muster, das auch fossiles Holz von Silberbaumgewächsen aus Südamerika zeigt. Die Pflanzenwelt am Fundort wuchs ständig feucht, geprägt von Regenwaldpflanzen. Nur eine Frage bleibt offen: Zu welcher heutigen Gattung gehört sie?

GeprüftQuelle: The Proteaceae fossil wood record in Australia and a new species associated with Oligocene volcanism from the Bunya Mountains Volcanic Province in south-eastern Queensland
KI-Lebendrekonstruktion eines nicht näher bestimmten Rhabdodontiden aus Haţeg. Körperbau nach Zalmoxes robustus als Vergleich; Färbung und Muster sind spekulativ.Fossilfunde
Fossilfunde · 13. Sept. 2026

Fraßspuren an Dinosaurierknochen: Wer plünderte die Kadaver?

Ein Tunnel durchstößt den Panzer einer kreidezeitlichen Schildkröte. Daneben führen Fraßspuren an Dinosaurierknochen zu drei Verdächtigen: wahrscheinlich Termiten, Speckkäfer und Multituberculaten, eine ausgestorbene Säugetiergruppe. Sechs Formen von Grübchen, Tunneln und Rillen machen die Knochen aus dem rumänischen Haţeg-Becken zu einer Tatortakte über das Geschehen nach dem Tod.

GeprüftQuelle: Not only boring issues: bioerosion on bones from the Upper Cretaceous of the Haţeg Basin (Romania) and the implications for carcass decomposition on Haţeg Island
Eigenständige Illustration eines Koprolithen mit sichtbarer Feder; keine Wiedergabe des Originalfossils.Fossilfunde
Fossilfunde · 12. Sept. 2026

Federn im Dino-Kot: Dieser Klumpen hat es in sich!

Federn im Dinosaurierkot bringen Forschende auf eine überraschende Spur: Ein unscheinbarer Klumpen aus Montana bewahrt Vogelreste von vor rund 66 Millionen Jahren. Außen steckt eine winzige Feder, innen warten weitere Federn, Schuppen und Knochen. Der Fund erzählt von einer Mahlzeit – und könnte helfen zu verstehen, warum manche Vogelgruppen das große Aussterben überlebten und andere verschwanden.

GeprüftQuelle: Bird feathers from a Late Cretaceous coprolite
Fossile Zähne der drei bekannten Rudiomys-Arten aus dem späten OligozänFossilfunde
Fossilfunde · 4. Sept. 2026

Zwei neue Rudiomys-Arten aus Montana

Zwei neue Rudiomys-Arten aus Montana und neues Material aus Oregon beenden die jahrzehntelange Isolation einer fast vergessenen Nagetiergattung des späten Oligozäns. Bisher stützte sich die Wissenschaft auf ein einziges Fossil, doch diese neuen Funde belegen eine überraschende biologische Vielfalt. Damit rückt das Tier aus der Rolle des Kuriosums in die eines sehr wahrscheinlichen Habitatspezialisten.

GeprüftQuelle: New material and two new species of the poorly known rodent Rudiomys (Aplodontiidae: Meniscomyinae) from the late Oligocene John Day Formation of Oregon and the Renova Formation of Montana