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90 Beiträge · Seite 4 / 8

KI-Lebendrekonstruktion von Ichthyosaurus anningae, einer Fischsaurier-Art, deren erster eindeutiger Nachweis außerhalb Großbritanniens in der Rodiles-Formation in Asturien, Spanien, entdeckt wurde.Meeressaurier
Meeressaurier · 29. Sept. 2026

Ichthyosaurier Spanien: Rekord-Fischsaurier bricht Dorsets Alleinstellung

Ein Skelett aus Asturien reißt eine alte Grenze ein: Dieser Ichthyosaurier Spaniens gehört eindeutig zu *Ichthyosaurus anningae*, einer Art, die bisher nur aus Dorset in England sicher belegt war. Gemessen am Oberarmknochen ist er obendrein das größte bekannte Tier seiner Art. Er schwamm im Unteren Jura durch ein Meer, dessen Tierwelt Nordspanien eng mit Großbritannien verband.

GeprüftQuelle: First record of Ichthyosaurus anningae outside the United Kingdom: new evidence from the Lower Jurassic of northern Spain
KI-Lebendrekonstruktion von Olenoides serratus während des vorgeschlagenen Häutungsablaufs, bei dem die alten Wangenplatten nach unten kippen und die langen Wangenstacheln verbiegen könnten.Fossilfunde
Fossilfunde · 28. Sept. 2026

Häutung der Trilobiten: Wie der Ausstieg aus dem alten Panzer womöglich die Stacheln verbog

Elf Fossilien aus dem Burgess-Schiefer zeigen ein Schadensbild, das bei Trilobiten sonst selten auftaucht: verbogene und verletzte Wangenstacheln am Kopfschild. Bei *Olenoides serratus* aus dem Kambrium kommen solche Missbildungen häufiger vor als bei anderen Trilobiten. Die Ursache liegt möglicherweise in der Häutung der Trilobiten, bei der das Tier seinen Kopf in den Boden drücken musste.

GeprüftQuelle: Unique pattern of injuries in Olenoides serratus from the Burgess Shale elucidate moulting process in trilobites
KI-Lebendrekonstruktion: Tyrannosaurus rex an einem Flussufer der Hell Creek Formation, vor rund 66 Millionen Jahren. Eine neue Zahnschmelz-Messung ergab eine Körpertemperatur von etwa 36,3 Grad Celsius (±2,5 °C), vergleichbar mit heutigen Endothermen und deutlich wärmer als die Körpertemperatur der dort lebenden Krokodile.Dinosaurier
Dinosaurier · 27. Sept. 2026

T. rex Körpertemperatur: Drei Zähne zeigen, wie warm der Riesenräuber war

Drei 66 Millionen Jahre alte Zähne aus der Hell Creek Formation in Nordamerika liefern einen konkreten Messwert zur T. rex Körpertemperatur: 36,3 Grad Celsius, plus oder minus 2,5 Grad. Damit lag der Räuber aus der späten Kreidezeit im Bereich heutiger Säugetiere und Vögel. Über diese Frage wird seit Langem gestritten, harte Messwerte gab es kaum. Jetzt liegt einer vor.

GeprüftQuelle: The body temperature of Tyrannosaurus rex
KI-Lebendrekonstruktion eines Metoposauriden, eines vollständig wasserlebenden Temnospondylen-Amphibiums aus der späten Trias Nordamerikas, dargestellt nach aktuellem Forschungsstand zu Schädelform und Körperbau dieser Tiergruppe.Evolution
Evolution · 24. Sept. 2026

Trias-Amphibien: Neue Studie sprengt einen alten Sammelnamen und findet für den „Zwerg“ ein mutmaßlich erwachsenes Tier

Eine neue Studie ordnet die nordamerikanischen Trias-Amphibien neu. Fossilien aus Texas, New Mexico und Arizona liefen bisher unter dem Namen *Anaschisma browni*. Die Analyse stützt diese Zusammenlegung nicht. Zwei Arten aus Texas bekommen deshalb eigene Gattungen. Beim angeblichen Zwerg *Apachesaurus gregorii* stießen die Forschenden außerdem auf ein Exemplar, das mutmaßlich von einem erwachsenen Tier stammt.

GeprüftQuelle: Specimen-level phylogenetic analysis and taxonomic revision of North American metoposaurids: a case for monospecific genera in vertebrate paleontology
KI-Lebendrekonstruktion eines Süßwasserhais der Gruppe Xenacanthiformes aus der Obertrias, wie er vor rund 220 Millionen Jahren möglicherweise ausgesehen haben könnte.Fossilfunde
Fossilfunde · 24. Sept. 2026

Hai-Knorpel überdauert 220 Millionen Jahre: Ein Plättchen-Mosaik überführt drei Urzeit-Splitter

Hai-Knorpel verrottet normalerweise, lange bevor er versteinern kann, doch drei Splitter aus Arizona und Texas haben rund 220 Millionen Jahre überdauert. Verraten hat sie ein Mosaik aus vieleckigen Mineralplättchen, typisch für den verkalkten Knorpel von Haien und ihren Verwandten. Es ist der erste Nachweis solchen Knorpels aus der Obertrias im Westen der USA.

GeprüftQuelle: Identifying shark cartilage in the fossil record: the first occurrence of calcified (Chondrichthyes) cartilage from the Upper Triassic of the western United States
Künstlerische Darstellung eines Mosasauriers in der Oberkreide. Allgemeine Rekonstruktion, nicht das Tier aus Kaizuka.Meeressaurier
Meeressaurier · 14. Sept. 2026

Neue Meeresechse? Dieser Schädelknochen passt zu keinem bekannten Mosasaurier

Ein Gesteinsblock aus Japan lag mehr als drei Jahrzehnte im Museum – und steckte voller Mosasaurier-Knochen, die niemand erkannt hatte. Forschende fanden darin vier übersehene Knochen, darunter den ersten bestätigten vorderen Oberkieferknochen eines Mosasauriers aus Japan. Ein Knochen am Hirnschädel zeigt eine Merkmalskombination, die zu keinem beschriebenen Mosasaurier passt. Eine neue Art ist möglich, aber nicht belegt.

GeprüftQuelle: www.eurekalert.org
Künstlerische Darstellung: Drei ausgestorbene Tiere aus dem Oligozän Australiens – der Donnervogel Barawertornis, das Riesen-Ratten-Känguru Ekaltadeta und das Beuteltier Ngapakaldia – fliehen vor einer Schlammlawine. Szene und Tiere nicht aus der Studie.Fossilfunde
Fossilfunde · 14. Sept. 2026

Holz im Vulkanschutt: Diese neue Art gibt Rätsel auf!

Fossilholz aus Queensland hat einen neuen Namen: *Scalarixylon lahar*. Die Art stammt aus vulkanischen Ablagerungen des Oligozäns nahe Maidenwell im Südosten des australischen Bundesstaats. Ihr Holz trägt ein Muster, das auch fossiles Holz von Silberbaumgewächsen aus Südamerika zeigt. Die Pflanzenwelt am Fundort wuchs ständig feucht, geprägt von Regenwaldpflanzen. Nur eine Frage bleibt offen: Zu welcher heutigen Gattung gehört sie?

GeprüftQuelle: The Proteaceae fossil wood record in Australia and a new species associated with Oligocene volcanism from the Bunya Mountains Volcanic Province in south-eastern Queensland
KI-Lebendrekonstruktion eines Edmontosaurus annectens an einem Fluss der Hell-Creek-Formation. Körperbau nach dem Tiefenzeit-Master; Färbung und Muster sind spekulativ.Dinosaurier
Dinosaurier · 14. Sept. 2026

Unmöglich? In diesem Dino-Knochen steckt noch Original-Eiweiß

Im Kreuzbein eines Edmontosaurus stecken noch Reste seines eigenen Eiweißes. Genauer: Bruchstücke von Kollagen, dem Stützeiweiß, das Knochen stabil und elastisch macht. Ein Team um Lucien Tuinstra fand dafür drei unabhängige Hinweise. Das Fossil stammt aus der Oberkreide von South Dakota – und befeuert einen Streit, der die Forschung seit Jahrzehnten beschäftigt.

GeprüftQuelle: Evidence for Endogenous Collagen in Edmontosaurus Fossil Bone
KI-Lebendrekonstruktion eines nicht näher bestimmten Rhabdodontiden aus Haţeg. Körperbau nach Zalmoxes robustus als Vergleich; Färbung und Muster sind spekulativ.Fossilfunde
Fossilfunde · 13. Sept. 2026

Fraßspuren an Dinosaurierknochen: Wer plünderte die Kadaver?

Ein Tunnel durchstößt den Panzer einer kreidezeitlichen Schildkröte. Daneben führen Fraßspuren an Dinosaurierknochen zu drei Verdächtigen: wahrscheinlich Termiten, Speckkäfer und Multituberculaten, eine ausgestorbene Säugetiergruppe. Sechs Formen von Grübchen, Tunneln und Rillen machen die Knochen aus dem rumänischen Haţeg-Becken zu einer Tatortakte über das Geschehen nach dem Tod.

GeprüftQuelle: Not only boring issues: bioerosion on bones from the Upper Cretaceous of the Haţeg Basin (Romania) and the implications for carcass decomposition on Haţeg Island
Eigenständige Symbolillustration eines Langhals-Dinosauriers; keine bestimmte Art oder neu entdecktes Individuum.Dinosaurier
Dinosaurier · 12. Sept. 2026

Langhals-Dinos: Nach dem Absturz kam der nächste Boom!

Erst brach ihre Vielfalt ein, dann ging es wieder steil bergauf: Langhals-Dinosaurier aus der Gruppe Diplodocoidea liefern eine überraschende Geschichte über den Wechsel von Jura zu Kreide. Eine neue Studie findet den späteren Vielfaltshöhepunkt im Aptium der frühen Kreide. In den korrigierten Schätzungen übertrifft er sogar die höchsten Werte des späten Jura. Hinter dem Boom stehen andere Langhälse als zuvor.

GeprüftQuelle: Everything, everywhere, all at once? Trends in Diplodocoidea diversity during the Jurassic/Cretaceous transition
Eigenständige Illustration eines Koprolithen mit sichtbarer Feder; keine Wiedergabe des Originalfossils.Fossilfunde
Fossilfunde · 12. Sept. 2026

Federn im Dino-Kot: Dieser Klumpen hat es in sich!

Federn im Dinosaurierkot bringen Forschende auf eine überraschende Spur: Ein unscheinbarer Klumpen aus Montana bewahrt Vogelreste von vor rund 66 Millionen Jahren. Außen steckt eine winzige Feder, innen warten weitere Federn, Schuppen und Knochen. Der Fund erzählt von einer Mahlzeit – und könnte helfen zu verstehen, warum manche Vogelgruppen das große Aussterben überlebten und andere verschwanden.

GeprüftQuelle: Bird feathers from a Late Cretaceous coprolite
Fotorealistische Rekonstruktion einer Langfühlerschrecke des Mittleren Jura mit angehobenen Vorderflügeln im Waldunterholz (Illustration)Evolution
Evolution · 11. Sept. 2026

Ultraschall im Jura: Dieser Sänger war den Fledermäusen voraus

Ultraschall im Jura, lange vor den Fledermäusen: Ein Insekt sang bereits oberhalb von 20 Kilohertz. Forschende haben seinen Ruf aus Fossilien rekonstruiert und damit eine überraschende Spur zu den Gefahren des frühen Insektengesangs freigelegt. Denn wer singt, erreicht auch unerwünschte Zuhörer: lauschende Räuber auf der Suche nach Beute. Im Mittelpunkt stehen 20 Fossilien aus China und ein Sänger mit ungewöhnlich hoher Stimme.

GeprüftQuelle: Reconstruction of an extinct soundscape reveals ultrasonic communication in the Jurassic